René Haßfurther wurde 1989 in Schweinfurt geboren und ist ein deutscher Schauspieler, TV-Protagonist, Moderator, Regisseur, Produzent und Model. Er ist der bekannteste und erfolgreichste TV-Schauspieler seines Heimatlandkreises Haßberge mit deren Kreisstadt Haßfurt im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken.

Zum Fernsehen kam er 2006 als 17-Jähriger, wo er in über 40 Folgen bis 2008 einen Schüler in „Marienhof“ spielte. Seitdem ist er in diversen Film- und TV-Produktionen wie „Aktenzeichen XY…ungelöst“, „Ein verlorenes Leben“, „Weil wir nur Freunde sind“, „Allein unter Schülern“, „Unter Verdacht“, „Heiter bis tödlich – Hauptstadtrevier“, „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Bierleichen. Ein Paschakrimi“, „Toni, männlich, Hebamme“, „Endlich Samstag!“, „Ein starkes Team“, „Patchwork“, „Der Alte“ und „Der Bulle von Tölz“ zu sehen. 2007 stand er für den Kinofilm „Buddenbrooks“ vor der Kamera.

René Haßfurther drehte an der Seite namhafter Schauspielerinnen und Schauspieler wie Iris Berben, Hannelore Elsner (1942-2019), Gerd Anthoff, Senta Berger, Michael Ande, Jaecki Schwarz, Hannes Jaenicke, Ottfried Fischer, Maja Maranow (1961-2016), Florian Martens und Armin Mueller-Stahl.

Daneben führt er immer wieder als Protagonist durch die TV-Magazine „Galileo“, „Taff“ und dem „K1 Magazin“.

Auf der Theaterbühne ist René Haßfurther, der 2011 seine Schauspielausbildung vor der staatlichen Agentur der ZAV-Künstlervermittlung Berlin mit der Bühnenreife erfolgreich abschloss und seitdem freischaffend arbeitet, auf eigenen Wunsch eher selten zu sehen. Eine der wenigen Ausnahmen war die 2013 am Berliner Ensemble entstandene Inszenierung „Hamlet“, wo er eine Gastrolle übernahm.

2010 moderierte und produzierte René Haßfurther die Bühnenshow „René Haßfurther trifft Katy Karrenbauer“ mit Katy Karrenbauer sowie von 2012 bis 2013 „Alfred Biolek – Sein Leben“ mit TV-Legende Alfred Biolek.

2016 drehte René Haßfurther, inspiriert von seinem Vorbild, dem franko-kanadischen Schauspieler und Filmemacher Xavier Dolan, mit seiner Produktion ReNo-Film den Arthousefilm „Illusionen“, welcher am 10. November 2016 in München im Museum Lichtspiele seine Weltpremiere feierte. René Haßfurther (Regie, Drehbuch, Produktion) spielt darin den homosexuellen Nico, der auf der Suche nach Liebe ist und zu sich selbst findet. Neben René Haßfurther spielen unter seiner Regie Matthias Trattner, Andreas Hartner, Christian Funk, Wolfram A. Guenther (1929-2020), Viola Wedekind und Brigitte Haßfurther. Gedreht wurde „Illusionen“ 2016 in München und in der ehemaligen „Marienhof“-Außenkulisse auf dem Gelände der Bavaria Film in Geiselgasteig, wo für René Haßfurther zehn Jahre zuvor seine Laufbahn als Fernsehschauspieler begann. Die Titelmelodie zum Film stammt von Sänger Felix Räuber, dem ehemaligen Frontmann von Polarkreis 18. „Illusionen“ wurde von René Haßfurther durch seine Firma ReNo-Film selbst finanziert und war der letzte Film mit Wolfram A. Guenther, der 2020 an den Folgen eines Verkehrsunfalls im Alter von 90 Jahren verstarb.

Von 2017 bis 2018 war er Mitglied im Kuratorium des Fonds „Darstellende Künste e.V.“ in Berlin.

2019 übernahm René Haßfurther die Grabstätte des von ihm verehrten Schauspielers Wolfrid Lier (fälschlicherweise auch oft Wolfried) auf dem Waldfriedhof Fürstenfeldbruck als alleiniger Nutzungsberechtigter. Wolfrid Lier wurde vor allem durch seine zahlreichen Rollen in „Derrick“, „Der Alte“, „Polizeiinspektion 1“ und „Der Kommissar“ bekannt.

René Haßfurther ist liiert und lebt in München.